Für Toleranz – Gegen Gewalt
17 Aug

Die Linke und die NPD feiern gemeinsam!

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Am 16.10.2008 haben wir durch Herrn Bubolz in der BVV-Sitzung Treptow-Köpenick Fragen gestellt. Diese Fragen wurden nicht unbedingt ruhmreich für Die Linke beantwortet:

BF 94/VI Claus Bubolz Thema: Brücke 7 e. V.
1. Herr Wohlfeil, haben Sie Aktivitäten unternommen, damit unser Mietvertrag wegen Insolvenz gekündigt werden konnte?
2. Herr Wohlfeil, kannten Sie den Anwalt, der für unseren Verein arbeitete?
3. Sehr geehrte Bezirksverordnete, können Sie sich vorstellen, mit zivilen gewaltfreiem Ungehorsam, ohne Fraktionszwang, bei der Zwangsräumung unseres Objektes dabei zu sein, damit Rechtsradikale, die uns mehrfach überfallen und die Scheiben eingeschmissen haben, nicht auch noch Beifall klatschen können?
Wohlfeil (Die Linke): Herr Vorsteher, meine Damen und Herren, Herr Bubolz!
Zu Frage 1. Abgesehen davon, dass ich in den letzten Jahren nicht mehr Gast in dem Lokal war, habe ich keinen Anteil an der Insolvenz von Brücke 7 und den sich daraus ergebenen Konsequenzen.
Zu Frage 2. Da ich an der Beantwortung dieser Frage kein über ein privates hinausgehendes öffentliches Interesse feststellen kann, lassen wir es mal dabei! Wenn Sie die Antwort auf die Frage nicht kennen würden, hätten Sie die Frage nicht gestellt.
Zu Frage 3. Wenn ich das richtig sehe, fordern Sie uns zu Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf. Ich kann das, glaube ich, über meine eigene Fraktion hinaus ausschließen.

Lassen Sie mich drei kurze persönliche Bemerkungen an Sie richten. Sie missbrauchen die Bürgerfragestunde für Ihre Privatzwecke, was dazu führt, dass wir über die Parteigrenzen hinweg Gedanken machen ob solche Fragestellungen künftig ausgeschlossen werden müssen. Darauf können Sie wirklich stolz sein, Herr Bubolz! Hier waren mal sehr viele Menschen, die Ihnen wohl gesonnen waren, die aber Ihre Haltung verändert haben, Sie haben da einige Sympathien verspielt… Nun mag es sein, dass all diese Menschen sich irren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Irrtum bei einem liegt, ist doch rechnerisch sehr viel höher. Ich freue mich und werde applaudieren, wenn die Räumlichkeiten in der Michael-Brückner-Straße zur Aufwertung und Demokratisierung des Sozialraumes um den S-Bahnhof Schöneweide zur Verfügung stehen.
Bräuniger (NPD): Herr Vorsteher, meine Damen und Herren, Herr Bubolz! Sie hatten ja nun ausdrücklich alle Bezirksverordneten gefragt. Zur dritten Frage Ich könnte mir schon vorstellen, an einer möglichen Zwangsräumung des Objektes aus einem bestimmten Abstand freudig, zufrieden zu stehen und beizuwohnen.
ACHTUNG: Die Antworten sind Gesprächsnotizen, wir haben einen Termin beantragt um eventuelle Fehler unserer Notizen zu verbessern. Diese Notizen sind bei der BVV-Treptow-Köpenick anzuhören.

Lars Düsterhöff schaffte es, sich den Beifall der Partei Die Linken zu erarbeiten. Claus Bubolz ist in Anbetracht seiner Aktivitäten gegen Rechtsextremismus zu den JUSOS zu dessen Ehrenvorsitzenden gewählt worden – die Presse berichtete darüber. Nachdem Herr Düsterhöff den Vorsitz der JUSOS übernahm, setzte er alles daran mit formalen Argumenten Herrn Bubolz den Ehrenvorsitz erfolgreich zu entziehen. Ob dies aus Karrieregründen, Selbstdarstellungsbedürfnis oder nur der Dummheit geschuldet war, können wir nicht einschätzen. Fakt ist, die Nazis freuten sich über seine Aktivitäten, da er ihren grössten Gegner im Bezirk Treptow-Köpenick geschadet hat. Sie versuchten ihn zu grüssen mit den Worten „solche Sozis brauchen wir“. Dies kann es nicht gewesen sein!

 

05 Nov

Refugees Welcome..

..das ist nicht nur ein Spruch unsererseits. Wir möchten auch aktiv zeigen, dass die Flüchtlinge willkommen sind! Wir sammeln und hoffen damit auch unser Netzwerk nutzen zu können. Was gebraucht wird, findet Ihr in der Bedarfsliste die regelmäßig aktualisiert wird.

Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Wilhelmine Wulff / pixelio.de

03 Nov

Wir zeigen Anteilnahme und wofür wir stehen

 

Elias war überall präsent. Er wurde gesucht und nie gefunden! Durch die Nachforschungen zum Verschwinden von Mohamed ist es ans Tageslicht gekommen. Beide sind auf eine fürchterliche Art und Weise aus dem Leben gerissen.

Wir waren dabei und wollten zeigen, dass wir solche Taten nicht akzeptieren und für ein tolerantes und friedliches Land sind. Es war traurig zu sehen, dass einige NPD-Anhänger diese Trauer für sich nutzen wollten. Jedoch lasst euch nicht verblenden.

 

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